Überraschung bei den VPC-Egress-Kosten
„Warum ist unsere AWS-Rechnung so hoch? Wir nutzen kaum Compute.“
Antwort: Datenverarbeitungsgebühren des NAT Gateway.
Was passierte:
- Alle externen API-Aufrufe liefen über das NAT Gateway
- $0,045 pro verarbeitetem GB
- Unsere ML-Pipeline lud täglich 500GB Trainingsdaten herunter
- NAT-Gateway-Rechnung: $675/Tag
- Monatlich: $20.250 allein für Datenverarbeitung
Das Architekturproblem:
- Private Subnetze „aus Sicherheitsgründen“
- Alles über das NAT Gateway geroutet
- S3-Downloads liefen Internet → NAT → privates Subnetz
Der Fix:
- S3-VPC-Endpoint für Trainingsdaten (kostenlos!)
- Private Subnetze für interne Services
- NAT nur für Services, die wirklich Internet brauchen
- VPC-Endpoints für AWS-Services (DynamoDB, SQS usw.)
Ergebnis: $20.250/Monat → $1.200/Monat.
Lektion: VPC-Endpoints existieren. Nutzen Sie sie. Für S3 (Gateway-Endpoint) sind sie kostenlos, für andere günstig.
Incidents wie dieser sind vermeidbar. Unser AWS Managed Services-Team überwacht Kundenumgebungen 24/7 mit KI-gestütztem Monitoring und Senior Engineers am Pager — damit Geschichten wie diese im Archiv bleiben.